Edelstahl 316 Fittings (Gewindefittings)

Edelstahlfittings aus Edelstahl AISI 316 (UNE EN 10213-4 / DIN 1.4408, früher V4A-Stahl) für den Transport von Heißwasser und Kaltwasser sowie verschiedenen Chemikalien. Die Fittings sind für Flüssigkeitstemperaturen von -20 °C bis +200 °C verwendbar und eignen sich aufgrund der hohen Beständigkeit gegenüber verschiedenen Stoffen für Sanitärinstallationen in der Haustechnik, für Industrieanlagen, für die Lebensmittelindustrie, für Klimaanlagen/Kühlkreisläufe, Ölindustrie, See- und Luftfahrtindustrie sowie für Druckluftleitungen und der Schwimmbadtechnik. Der Betriebsdruck liegt bei maximal 20 bar (PN 20). V4A Edelstahl ist dem V2A Edelstahl sehr ähnlich. Durch die Zugabe von 2% Molybdän ist V4A Stahl allerdings viel beständiger gegenüber Salzwasser und chlorhaltigem Wasser, weshalb es sich sehr gut im Marinebereich sowie für die Schwimmbadtechnik eignet.

Gewindetyp

Alle Gewinde sind nach den gängigen Normen ISO 7-1/EN 10226-1 (Innen- und Außengewinde) sowie ISO 228-1 (Überwurfmuttern der Verschraubungen) gefertigt. Die Außengewinde sind konisch/kegelig. Die Innengewinde sind parallel/zylindrisch. Alle Gewinde werden standardmäßig in Zoll angegeben. Der ungefähre Durchmesser ist zusätzlich in mm angegeben. Eine Umrechnungstabelle von Zoll in mm finden Sie auch unter: Whitworth-Rohrgewinde für Gewinderohre und Fittings. Abgedichtet werden die Gewinde mit einem geeigneten Gewindedichtmaterial wie z. B. Teflon oder Hanf.

Trinkwassertauglichkeit

Edelstahlfittings aus AISI 316 Edelstahl sind in der UBA-Liste (UBA = Umweltbundesamt) für trinkwassertaugliche Materialien in der Trinkwasserinstallation aufgeführt und können dementsprechend für die Trinkwasserversorgung verwendet werden.

Kombination verschiedener Metalle in einer Rohrleitung

Alle hier aufgeführten Edelstahlfittings können sowohl mit Kupferrohrleitungen als auch mit anderen kupferhaltigen Fittings (z. B. Messingfittings) kombiniert werden. Da die Fittings aus reinem Edelstahl bestehen und die Oberfläche nicht behandelt (z. B. verzinkt) ist tritt ein sogenannter kupferinduzierter Lochfraß nicht auf. Dies trifft generell bei allen Bauteilen aus nicht rostenden Stählen zu. (Quelle: FAQ des deutschen Kupferinstituts)