Manometer für Rohrleitungen

Druck- und Vakuummanometer für die Druckmessung in Rohrleitungssystemen. Die hier aufgeführten Manometer sind nur für den Trockenbereich ausgelegt und müssen im Außenbereich vor Nässe geschützt werden. Die Anschlüsse bestehen aus Messing (nicht für Salzwasser geeignet) und haben ein Außengewinde, welches je nach Anwendung seitlich, nach unten oder nach hinten ausgerichtet ist. Die Manometergehäuse sind aus lackiertem Stahl gefertigt und in den Ausführungen 50 mm und 63 mm Durchmesser erhältlich. Bei allen aufgeführten Manometern handelt es sich um Rohrfedermanometer, welche mit einer Rohrfeder aus Kupfer ausgestattet sind.

Für Gase und Flüssigkeiten geeignet

Rohrfedermanometer eignen sich sowohl für die Druckmessung von gasförmigen und flüssigen sowie leicht viskosen (zähflüssigen) Medien wie z. B. Öle. Nicht geeignet sind sie allerdings für sehr dickflüssige und kristallisierende Medien. Voraussetzung des Mediums ist zudem, das es Kupfer und Kupferlegierungen wie Messing nicht angreift.

Toleranzbereich des Messwertes

Alle aufgeführten Manometer besitzen die Genauigkeitsklasse 1,6. Das bedeutet, dass die maximale Messabweichung 1,6% betragen darf. Wird beispielsweise ein Druck von 10 bar angezeigt, kann der reale Druck zwischen 9,84 bar und 10,16 bar liegen.

Mit Glyzerin gefüllte Manometer

Mit Glycerin gefüllte Manometer eignen sich besonders bei Rohrleitungen mit vibrationen und häufigen Druckschwankungen. Die Nadel bewegt sich sehr viel ruhiger und ermöglicht ein einfacheres Ablesen des Drucks. Außerdem wird das Material weniger belastret, wodurch die Manometer länger halten. Damit sich die Füllflüssigkeit (z. B. Glycerin-Wassergemisch) bei Temperaturschwankungen ausdehnen kann sind die Manometer nur zu 80 % bis 90 % befüllt.

Beschädigung durch zu hohen Druck

Verwenden Sie die Manometer nur für die durch die Skala definierten Messbereiche. Ein zu hoher Druck kann dass Manometer beschädigen. Auch wenn häufig keine direkten Schäden erkennbar sind, kann die Rohrfeder durch einen zu hohen Druck stark oder leicht deformiert (verbogen) sein, was dazu führt, dass das Manometer neu geeicht werden muss oder unbrauchbar wird.