Nachhaltigkeit bei MCM-Systeme

Verantwortung übernehmen

Wir setzen uns dafür ein, unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Durch verschiedene Einsparungen, Modernisierungen und CO₂-Kompensationen durch geförderte Projekte, konnten wir unsere CO₂-Bilanz erheblich senken.

Das Thema Nachhaltigkeit hat für uns schon immer einen hohen Stellenwert. Die globalen Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte haben uns gelehrt, welche Auswirkungen ein verantwortungsloser Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten haben und noch haben werden. Da die Ressourcen unseres Planeten natürlicherweise begrenzt sind und schon längst mehr benötigt wird, als der Planet zur Verfügung stellt, ist ein Umdenken in allen Bereichen des Konsums unumgänglich.

In unserer heutigen Gesellschaft wird die Umwelt entkoppelt vom Menschen wahrgenommen, welcher sich ihrer nach Belieben bedienen kann, aber kein Teil selbiger mehr ist. Wir haben deshalb die Nachhaltigkeit als einen der wichtigsten Grundpfeiler in unsere Unternehmensstrategie aufgenommen, um alle zukünftigen Entscheidungen damit in Einklang zu bringen. Unser Anspruch ist, die Belastungen für die Umwelt auf ein Minimum zu reduzieren und im Idealfall zu stoppen oder sogar rückgängig zu machen.

Unser Ziel

Unser Ziel ist ein nachhaltiger Umgang mit den gegebenen Ressourcen. Hierzu zählen neben der von uns angestrebten CO₂-Neutralität bis 2025 (vorläufig unter anderem durch Kompensationen) auch die Reduzierung des Wassergebrauches, die Reduzierung von Abfällen sowie der respektvolle Umgang mit der Natur und der Schutz selbiger.

Unser Beitrag

Durch verschiedene kleinere Maßnahmen, wie die Digitalisierung der Rechnungen, die Umrüstung der Lagerbeleuchtung auf LEDs und diverse Optimierungen in den Arbeitsabläufen konnten wir bereits erhebliche Mengen an benötigtem Strom, sowie einige Tonnen Papier und mehrere tausend Liter virtuelles Wasser (Wasser, welches zur Herstellung von Produkten, wie z. B. Papier benötigt wird und nicht auf den ersten Blick sichtbar ist) einsparen. Was wir bisher noch nicht an CO₂ einsparen konnten, gleichen wir durch CO₂-Kompensationen aus. Die CO₂-Kompensationen ergeben sich über den Ausbau erneuerbarer Energien und das Aufforsten von Wäldern, durch Projektpartner, die wir finanziell unterstützen, sowie die Stilllegung von CO₂-Zertifikaten. Ein weiteres Anliegen von uns ist die Reduzierung der Lieferketten, sowie die Transportwege, welche bereits einen sehr großen Teil der emittierten Treibhausgase ausmachen.

Energie

Wir beziehen unseren Strom ausschließlich über erneuerbare Energiequellen wie Wasserkraft, Windkraft oder Solarenergie.

Auch unser Hostingpartner (Profihost) für unsere Onlinepräsenz setzt auf Energie aus regenerativen Quellen und verwendet zu 100 % Strom aus Wasserkraftwerken.

CO₂-Kompensation

Wir unterstützen verschiedene Projekte und Organisationen weltweit, um den von uns verursachten CO₂-Ausstoß zu kompensieren. Wir kompensieren zusätzlich für jeden Mitarbeiter 11 Tonnen CO₂. Dies entspricht in etwa dem durchschnittlichen Jahres-CO₂-Fußabdruck eines Deutschen (Stand 2021, Quelle: UBA). Die Kompensationen erfolgen z. B. über Waldaufforstungen, das Pflanzen neuer Bäume durch den Verein „PRIMAKLIMA e. V.“ und andere Projekte.

CO₂-Neutraler Versand

Wir versenden seit jeher mit DHL GoGreen und dem klimaneutralen Versand von DPD. So erhalten Sie die Ware CO2-Neutral. Weitere Anstrengungen in diesem Bereich sind die Optimierung der Verpackungsgrößen, die Reduzierung von Verpackungsmaterial, der Umstieg auf Graskartons und eine möglichst geringe Retourenquote zu erzielen.

Lieferketten

Die Lieferketten spielen eine wichtige Rolle bei der CO₂-Emission. Wir versuchen die Lieferketten so kurz wie möglich zu halten. Die meisten der von uns angebotenen Produkte werden in Europa produziert. Über größere Bestellvolumina konnten wir die Anzahl der Bestellungen im Einkauf um über 20 % reduzieren und die Transportwege somit indirekt verkürzen.

Produktqualität

Die Produktqualität hat für uns einen hohen Stellenwert. Eine hohe Produktqualität sorgt zusätzlich für eine längere Haltbarkeit und damit einhergehend für einen geringeren Energiegebrauch, Wassergebrauch und weniger CO₂-Emissionen.

Verpackungen

Um den Abfall sowie die benötigte Energie- und Wassermenge zu reduzieren, setzen wir verstärkt auf Kartons, welche zum Teil aus Gras gefertigt sind und auf kompostierbare Kunststofftüten. Zudem verwenden wir einen Großteil der Verpackungen unserer Lieferanten erneut, um die Menge neuer Kartons zu reduzieren.

Produktherstellung

Der Löwenanteil der benötigten Ressourcen befindet sich in den Produkten selbst, weshalb hier ein großes Potenzial in Bezug auf die Einsparung besteht. Hier dauern die Umstellungen am längsten, da die Produktionsprozesse aufwendig angepasst werden müssen. In vielen Bereichen wird bereits vermehrt auf recycletes Material gesetzt, doch auch die Verwendung von Wasserstoff als Alternative zu Gas oder Kohle im Metallverarbeitungsbereich wird ein immer wichtigerer Faktor.

Recycling

Neben der Langlebigkeit spielt auch das Recycling der Produkte eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht nachhaltig zu wirtschaften. Viele Produkte bestehen bereits teilweise aus recyceltem Material, wie z. B. die von uns angebotenen Messingfittings oder auch PVC-U Druckrohre. Um den Kunststoffabfall zu reduzieren, setzen wir zudem auf kompostierbare Tüten/Beutel für den Versand.

Warum ist uns Nachhaltigkeit so wichtig?

Wir sind der Meinung, dass die aus unserer Sicht zu erwartenden Herausforderungen der Zukunft diese Schritte rechtfertigen. Der Klimawandel ist, wie auch die Überfischung der Meere, die Massentierhaltung oder die Überdüngung der Felder, welche zu hohen Nitratgehalten im Grundwasser führen, lediglich eine Folge unseres Konsumverhaltens. Es handelt sich weniger um eine moralische Frage, als um die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Bereits jetzt lässt sich antizipieren, dass die immer knapper werdenden Rohstoffe bei gleichem Konsumverhalten zukünftig zu mehr Konflikten führen werden. Dürren häufen sich, Überschwemmungen und starke Unwetter nehmen zu. Schon jetzt werden in Deutschland die Trinkwasservorräte knapp und neue Quellen lassen sich immer schwerer erschließen.

Wir sollten unser Konsumverhalten hinterfragen und nach neuen Möglichkeiten und Technologien suchen, die gegebenen Ressourcen angemessen zu verteilen und einem funktionierendem Kreislauf zuzuführen. Die Globalisierung fordert zwangsläufig die gleichen Standards für alle Menschen ein, wenn sich der Wohlstand weltweit angleichen soll. Vor allem Hersteller und Händler sind hier in der Pflicht, diesen Anforderungen nachzukommen, da jedes Aufschieben die Folgekosten, welche sich aktuell nicht beziffern lassen und häufig externalisiert sind, erhöhen wird. Wir tragen unseren Teil dazu bei und setzen uns für ein nachhaltigeres Wirtschaften ein. Wir sind der Meinung, Nachhaltigkeit sollte kein Gütesiegel, sondern eine Selbstverständlichkeit sein.