Edelstahl Muffenventil 2x Innengewinde, gerade

Innengewinde 
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Produktdaten

Anschluss: 2x Innengewinde (Rp)
Anschlussmaße: 3/8" - 2"
Arbeitsdruck (PN): 16 bar
Temperatur: max. 180 °C
Material: Edelstahl 316 (V4A Stahl, Werkstoff 1.4408 nach DIN GX5CrNiMo19-11-2 ), Handrad aus Aluminium, Spindel aus Edelstahl, Dichtungen aus PTFE
Normen/Zulassungen: Gewinde: DIN EN 10226-1 (ISO 7/1)
Hersteller: diverse
Gewindemaße in mm DIN-Logo
Beschreibung

Edelstahl Muffenventil mit beidseitigem Innengewinde und einem Handrad aus lackiertem Aluminium. Oben am Handrad befindet sich ein Metallschild, auf dem die Drehrichtung zum Öffnen und Schließen aufgedruckt ist. Das Handrad ermöglicht ein sehr leichtes und langsames Öffnen und Schließen des Ventils, wodurch starke Druckveränderungen in der Leitung vermieden werden können. Siehe hierzu auch: Druckstoß/Wasserhammer. Anders als bei Kugelhähnen lässt sich hier allerdings nicht einschätzen wie weit das Ventil geöffnet ist. Die Fließrichtung des Mediums (z. B. Wasser) kann lediglich in eine Richtung erfolgen und ist seitlich am Muffenventil abzulesen.

Bei den Gewinden handelt es sich um Whitworth-Rohregewinde (BSP-Gewinde), welche standardmäßig in der Wassertechnik zum Einsatz kommen. Die Abdichtung der Gewinde erfolgt über PTFE-Gewindedichtband oder Gewindedichthanf. Die Innengewinde sind zylindrisch/parallel.

Das Muffenventil eignet sich für heiße und kalte Medien sowie für den Einsatz in der Lebensmitteltechnik und in der chemischen Prozessindustrie, wo es aufgrund der hohen chemischen Beständigkeit in vielen Bereichen Anwendung findet. Die Dichtungen bestehen aus PTFE.

Unterschied zum Muffenschieber

Anders als bei einem Plattenventil bzw. einem Edelstahl Muffenschieber kann der Durchfluss wesentlich feiner justiert werden. Ein Muffenschieber wird in der Regel nicht als Drosselventil eingesetzt, sondern komplett geöffnet oder geschlossen. Das Muffenventil hingegen arbeitet mit einem Kegel, der von oben nach unten geschoben wird, um das Ventil zu schließen. Der Durchfluss kann dabei reguliert werden.

Produkteigenschaften

  • geeignet für Kaltwasser und Heißwasser
  • rostfrei und korrosionsbeständig
  • langlebig

Häufige Fragen

In der Wassertechnik hat sich das Whitworth-Rohrgewinde etabliert, welches standardmäßig zum Einsatz kommt. Alle Edelstahl Gewindefittings sind mit entsprechendem Gewinde ausgestattet und können leicht mit allen Gewindefittings aus Kunststoff oder anderen Metallen kombiniert werden. Die Innengewinde sind parallel bzw. zylindrisch und die Außengewinde konisch bzw. kegelig, wodurch eine dichte Verbindung durch ein einfaches Festschrauben gewährleistet wird.

Wie bei allen Metallfittings, können Sie die Gewinde sowohl mit Hanf und einer Dichtpaste, sowie mit Gewindedichtband aus Teflon (PTFE) abdichten. Das Abdichten mit Hanf ist etwas zeitaufwändiger. Der Vorteil bei dieser Methode ist allerdings, dass Sie die Gewinde nachjustieren können, wenn der Fitting nicht richtig ausgerichtet ist.

Wird das Gewinde mit Teflon abgedichtet, kann der Fitting nicht mehr gedreht werden. Werden die Fittings nur einmal festgeschraubt und nicht mehr bewegt, so ist die Abdichtung mit einem Dichtband oder Dichtfaden aus Teflon allerdings vollkommen ausreichend. Mit beiden Varianten ist der Betriebsdruck von 16 Bar gegeben.

Gewindedichtmaterial finden Sie unter: Gewindedichtmaterial für Gewindefittings
eine Anleitung zum Abdichten verschiedener Gewinde finden Sie unter:Gewindefittings und -rohre abdichten

Bei einer Verbindung mit Metallrohren aus anderen Materialien (Mischinstallation) ist die Fließrichtung des Wassers zu beachten. Hierbei gilt die Regel, dass unedlere Metalle immer vor den edleren verwendet werden müssen. So müssen kupferhaltige Werkstoffe nach verzinkten Eisenwerkstoffen wie z. B. Tempergussfittings im Wasserkreislauf verbaut werden, um einen kupferinduzierten Lochfraß zu vermeiden. Bei einer Kombination von Edelstahlfittings und -rohren mit Kupferrohren oder Kupferlegierungen (z. B. Messingfittings) spielt die Reihenfolge keine Rolle.

Ja. Zwar liegt ein DVGW-Zertifikat nicht vor, dennoch wird der Werkstoff Edelstahl vom Umweltbundesamt (UBA) als physiologisch unbedenklich eingestuft. Das Umweltbundesamt veröffentlicht regelmäßig eine Liste mit metallenen Werkstoffen (UBA-Positivliste), die in der Trinkwasserversorgung verwendet werden können.

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