Messing Magnetventil 230 Volt 2x Innengewinde 3/4" (26,44 mm)

Messing Magnetventil mit einem 230 Volt/8 Watt Motor (stromlos geschlossen) für die automatische Steuerung in verschiedenen Systemprozessen. Das Magnetventil ist mit zwei Innengewinden ausgestattet und zeichnet sich durch eine hohe Qualität aus. Geeignet für flüssige und gasförmige Medien.

  • lange Lebensdauer
  • für 0 - 14 bar Arbeitsdruck
  • stromlos geschlossen
  • 230 Volt Spule
Innengewinde 
209,00 €
inkl. 19% USt. , frachtfreie Lieferung
  • Lieferzeit: 4 - 5 Werktage Deutschland

Produktdaten

Anschluss: 2x Innengewinde (G)
Anschlussmaße: 3/4" (26,44 mm)
Spannung: 230 Volt /50 Hz (8 Watt)
Schutzart: IP 65
Arbeitsdruck (PN): 14 bar
Temperatur: Flüssigkeitstemperatur: -10 °C bis +90 °C, Umgebungstemperatur: max. 35 °C
Material: Messing CW617N (für Trinkwasserleitungen verwendbar), Dichtungen aus NBR
Normen/Zulassungen: Gewinde: DIN EN 10226-1 (ISO 7/1)
Artikelgewicht: 0.664 kg
Hersteller: diverse
Gewindemaße in mm DIN-Logo
Beschreibung

Messing Magnetventil mit beidseitigem Innengewinde für eine automatische Durchflusssteuerung. Das Magnetventil ist stromlos geschlossen. Die Dichtungen bestehen aus NBR. Geeignet für neutrale, gasförmige und flüssige Medien und einen Arbeitsdruck von 0 - 14 bar. Das Ventil kann für Flüssigkeiten und Gase mit einer Temperatur von -10 °C bis 90 °C verwendet werden.

Bei den Gewinden handelt es sich um die in der Wassertechnik gängigen Whitworth-Rohregewinde, welche zusätzlich mit geeignetem Gewindedichtmaterial wie z. B. PTFE-Dichtband abgedichtet werden müssen. Das Messing Magnetventil ist wie alle Messingfittings nicht für Salzwasser oder chlorhaltige Wasser verwendbar, da hier eine Entzinkung des Materials auftreten kann. Siehe hierzu auch: Entzinkung von Messing.

Das Magnetventil ist in zwei Ausführungen mit einer Aufnahmeleistung von 8 Watt und 12 Watt erhältlich. Bei diesem Magnetventil wird eine Leistung von 8 Watt verwendet. Der Stromanschluss kann mit allen gängigen Ventilsteckern erfolgen. Lesen Sie sich hierzu bitte zusätzlich die Bedienungsanleitung und die allgemeinen Produkthinweise durch.

Häufige Fragen

Seit Einführung der Trinkwasserverordnung 50930-6 müssen alle Messingfittings, welche für den Einsatz im Trinkwasserbereich verwendet werden neue, geringere Grenzwerte an Blei einhalten. Alle Messingfittings sind aus CW617N Messing gefertigt und erfüllen somit diese Norm. Dies macht eine Kombination der Gewindefittings mit Messing-Klemmverschraubungen für PE-Rohre möglich, welche ebenfalss aus CW617N Messing bestehen und für Trinkwassleitungen verwendet werden können.

Verchromte Armaturen können Nickel an das Trinkwasser abgeben, wodurch die Grenzwerte teilweise erheblich überschritten werden. Verwenden Sie für Trinkwasserleitungen Armaturen, welche ganz unvernickelt (unverchromt) sind oder bei denen alle Teile, welche mit dem Trinkwasser in Kontakt kommen frei von einer Nickelschicht (Chromschicht) sind, wie z. B. den Trinkwasserkugelhahn, bei dem die Gewinde unvernickelt sind.

Wie bei allen Metallfittings, können Sie die Gewinde sowohl mit Hanf und einer Dichtpaste, sowie mit Gewindedichtband aus Teflon (PTFE) abdichten. Das Abdichten mit Hanf ist etwas zeitaufwändiger. Der Vorteil bei dieser Methode ist allerdings, dass Sie die Gewinde nachjustieren können, wenn der Fitting nicht richtig ausgerichtet ist.

Wird das Gewinde mit Teflon abgedichtet, kann der Fitting nicht mehr gedreht werden. Werden die Gewindefittings nur einmal festgeschraubt und nicht mehr bewegt, so ist die Abdichtung mit einem Dichtband oder Dichtfaden aus Teflon allerdings vollkommen ausreichend. Mit beiden Varianten ist der Betriebsdruck von 16 Bar gegeben.

Gewindedichtmaterial finden Sie unter: Gewindedichtmaterial für Gewindefittings
eine Anleitung zum Abdichten verschiedener Gewinde finden Sie unter:Gewindefittings und -rohre abdichten

In der Wassertechnik hat sich das Whitworth-Rohrgewinde etabliert, welches standardmäßig zum Einsatz kommt. Alle Gewindefittings sind mit entsprechendem Gewinde ausgestattet und können leicht mit allen Gewindefittings aus Kunststoff und Metall kombiniert werden. Die Innengewinde sind in der Regel parallel bzw. zylindrisch und die Außengewinde konisch bzw. kegelig, wodurch eine dichte Verbindung durch ein einfaches Festschrauben gewährleistet wird.

Bei einer Verbindung mit Metallrohren aus anderen Materialien (Mischinstallation) ist die Fließrichtung des Wassers zu beachten. Hierbei gilt die Regel, dass unedlere Metalle immer vor den edleren verwendet werden müssen. So müssen kupferhaltige Werkstoffe nach verzinkten Eisenwerkstoffen im Wasserkreislauf verbaut werden, um einen kupferinduzierten Lochfraß zu vermeiden. Bei einer Kombination von Edelstahlfittings und -rohren mit Kupferrohren oder Kupferlegierungen (z. B. Messing) spielt die Reihenfolge keine Rolle.

Messing eignet sich nicht für alle Wasserführenden Bauelemente. Durch verschiedene Säuren findet im Messing eine sogenannte Entzinkung statt, bei der das Zink herausgelöst wird und das Bauteil porös, wie ein Schwamm wird. Die Entzinkung von Messing betrifft alle Messingfittings in der Wassertechnik. Um eine Entzinkung möglichst zu vermeiden, achten Sie auf folgende Punkte.

  • Vermeiden Sie stehendes Wasser in Leitungen. Höhere Strömungen vermindern eine Entzinkung.
  • Verwenden Sie keine Messingfittings für den Transport von Salzwasser.
  • Vermeiden Sie hartes Wasser.
  • Vermeiden Sie niedrige PH-Werte unter 7.
  • Heißes Wasser begünstigt die Entzinkung. Für Messingfittings im Heizungsbau sollte ein leicht basischer PH-Wert von 8,2 - 9,5 gegeben sein.

Weitere Informationen finden Sie unter: Entzinkung von Messing.