Schmutzwasserpumpen

Produktinformationen

Schmutzwasserpumpen sind vom Handling her völlig problemlos: Einfach nur anschließen und los gehts. Sorgen wegen einer möglichen Überhitzung braucht man sich dabei nicht zu machen, denn ein eingebautes Motorschütz, welches an den Thermofühlern in den Statorwicklungen angeschlossen wurde, sichert den Motor einerseits vor einem möglichen Überhitzen und bietet gleichzeitig eine komfortable automatische Neustartfunktion.

Auch in Sachen Verschleiß gibt es keinerlei Grund für Bedenken. Das massive Laufrad ? welches in der Regel aus hochwertigem, chromlegiertem Stahl besteht ? aber auch die anderen einstellbaren Verschleißteile aus meist ölfestem Nitrilgummi sind ein Garant für eine lange Lebensdauer und eine konstante Effizienz. Die Pumpen sind zudem äußerst witterungsbeständig. Die meisten Schmutzwasserpumpen sind mit einem Schwimmerschalter zur Niveausteuerung ausgestattet, damit die Tauchpumpe je nach Steigen oder Fallen des Pegels an- oder ausgeschaltet wird.

Schmutzwassertauchpumpen: Kleine Helfer bei großen Problemen

Wer in einem Hochwassergebiet lebt, hat vermutlich schon mit der Problematik eines überfluteten Kellers oder anderer Räume zu kämpfen gehabt. Doch wesentlich schlimmer als das Wasser allein ist der Schmutz, der damit angespült wird. Schlamm, Steine, Laub und kleine Holzstücken machen den Hausbewohnern das Leben zusätzlich schwer. In einer solchen Situation gilt es, den entstehenden Schaden so weit wie möglich zu minimieren. Sehr hilfreich sind dabei leistungsstarke Pumpen, mit denen der Raum nach und nach wieder trockengelegt werden kann.
Im Hochwasserschutz und in der Katastrophenhilfe werden sogenannte Schmutzwasserpumpen zur Schadensbegrenzung eingesetzt. Diese speziellen Pumpen sind in der Lage sehr stark verunreinigtes Wasser, in dem sich zahlreiche Schwebeteilchen, kleine Steine, Schlamm und ähnliches befinden, zu fördern. In der Regel arbeiten diese Pumpen allerdings nicht nach dem Vakuumprinzip ? sind also nicht selbstansaugend. Vielmehr wird die komplette Pumpe in das jeweilige Medium eingetaucht und fördert das verunreinigte Wasser mittels eines Schaufelrads. Es wird zwischen verschiedenen Laufradformen unterschieden. Je nach Verwendungszweck wird ein Freistromrad, Einkanalrad, Mehrkanalrad, Schraubenrad, Propellerrad oder auch ein Diagonalrad eingesetzt. In kleineren Pumpen, wie sie im privaten bereich eingesetzt werden, befindet sich normalerweise ein Freistromrad, da dieses einen freien und großen Durchgang für alle möglichen Feststoffe bietet. Außerdem ist es am wenigsten störanfällig. Allerdings ist hierbei der Wirkungsgrad nicht so gut und es kann auch keine sehr große Förderhöhe erreicht werden. Bei größeren Maschinen werden daher eher andere Laufradformen eingesetzt.

Flachsauger

Eine besondere Bauform der Tauchpumpe ist der sogenannte Flachsauger. Mit ihm ist es möglich, das Wasser bis zu einem minimalen Restbestand von 1-3 mm vollkommen abzusaugen. Dies ist vor allem bei der Entleerung des Swimmingpools oder auch bei gefluteten Kellern sehr praktisch. Flachsauger werden überall dort eingesetzt, wo es auf ein nahezu restloses Abpumpen der Flüssigkeit wünschenswert ist. Sie verfügen in der regel über einen Trockenlaufschutz, welcher für ein automatisches Abschalten sorgt. Die integrierte Rücklaufklappe verhindert, dass nach dem Abschalten das im Schlauch befindliche Wasser wieder zurück laufen kann.