Gartenpumpen

Gartenpumpen zeichnen sich durch einen hohen Förderdruck auf Kosten der Förderleistung aus. Während die Pumpen für Drainagezwecke eher ungeeignet sind, eignen sie sich hervorragend für den Einsatz in der Bewässerungstechnik.
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Gartenpumpen sind für Anwendungsbereiche ausgelegt, bei denen höhere Drücke benötigt werden (10 m Förderhöhe entsprechen ca. 1 bar, 20 m entsprechen 2 bar etc.), wie etwa bei der Gartenbewässerung. Anders als Tauchpumpen werden Gartenpumpen nicht ins Wasser eingetaucht, sondern trocken betrieben. Über einen sogenannten Saugschlauch saugt sich die Gartenpumpe das Wasser an. Zum einfacheren Transport der Pumpe besitzen fast alle Gartenpumpen einen Tragegriff.

Die Wasserpumpe ist im Garten- und Landschaftsbau unerlässlich

Vor allem für die Bewässerung von großen Garten- oder Rasenflächen oder auch zur Bewässerung von Obstbäumen stellt der Einsatz von Gartenpumpen eine wesentliche Erleichterung dar. Sie können genau so gut zur effektiven Entwässerung von Flächen, zur Be- und Entwässerung von Teichen oder Mulden oder auch zur Wasserförderung aus einem Brunnen eingesetzt werden. Auch zur Entleerung von Garagen oder Kellern nach einer Überflutung leisten diese Pumpen sehr gute Dienste.

Gartenpumpen sind auch als Brunnenpumpen geeignet

Wohl jeder Haus- und Grundbesitzer träumt den Traum eines eigenen Brunnens im Garten. Dies ist ja schließlich auch ganz praktisch, denn so lassen sich die Kosten für die Gartenbewässerung wesentlich einsparen. Ein Brunnen setzt außerdem auch romantische Akzente. Ganz so einfach ist der Brunnenbau allerdings nicht. Will man keine spezielle Brunnenpumpe anschaffen, dann ist die Wasserförderung aus dem Brunnenrohr auch mit einer selbstansaugenden Gartenpumpe möglich.

Wer keinen Brunnen hat, besitzt eventuell eine Regentonne um Wasser zu sammeln, um Blumen oder Gemüse zu gießen. Auch dabei ist es sehr komfortabel, mittels einer Pumpe das nützliche Nass aus dem Fass zu entnehmen. Die klassische Gartenpumpe ist durch ihre hervorragende Saugkraft bestens zum Um- oder Auspumpen von Regenwassertanks oder Regentonnen geeignet. Der komfortable Griff ermöglicht den problemlosen Transport zum jeweiligen Einsatzgebiet. Sehr empfehlenswert sind jene Gartenpumpen, die mit Wasserablassschrauben versehen sind. So können sie bei Bedarf komplett entleert werden. Ein Thermoschutzschalter bewahrt den Motor vor Überhitzung, ein Druckschalter sorgt dafür, dass die Pumpe nur bei Bedarf zugeschaltet wird. Auch für die Teich- und Swimmingpoolpflege und -reinigung werden immer wieder gerne die praktischen, regelbaren und witterungsbeständigen Gartenpumpen verwendet.

Vor- und Nachteile einer Gartenpumpe

Wie bei allem gibt es natürlich auch in Sachen Gartenpumpe einige Vor-, aber auch Nachteile zu beachten. Hochleistungspumpen erzeugen normalerweise so viel Druck, dass bei Bedarf sogar mehrere Regner gleichzeitig mit dem geförderten Wasser versorgt werden können. Regenwasser wird außerdem von den Pflanzen wesentlich besser vertragen als Leitungswasser, das in der Regel meistens sehr kalkhaltig ist. Und natürlich lassen sich durch einen großen Wasserspeicher inklusive Wasserpumpe sehr große Gartenanlagen kostensparend und äußerst bequem bewässern. Ein Nachteil ist beispielsweise, dass einige Arten von Gartenpumpen nur für spezielle Einsatzzwecke geeignet sind.

Eine klassische Wasserpumpe ist somit nicht zum Einsatz an einem Tiefbrunnen zu empfehlen, dessen Wasserstand einige Meter unter dem Bodenniveau liegt. Denn in der Regel schafft sie zwar eine große Fördermenge und Förderhöhe, aber nur eine begrenzte Ansaughöhe. Gartenpumpen sind sehr witterungsbeständig, müssen aber dennoch vor dem Wintereinbruch frostsicher gemacht werden. Stehendes Wasser würde sich sowohl im Gehäuse als auch in den Schläuchen durch die extreme Kälte ausdehnen und die Pumpe könnte dadurch beschädigt werden. Um die Gartenpumpe zu Überwintern muss diese entleert werden.

Sowohl im Haus als auch im Garten wird immer Wasser für die Gartenbewässerung benötigt. Hierfür wurden je nach Wasserbedarf, Grundwasserniveau und Förderhöhe diverse Wasserversorgungskonzepte entwickelt, wie beispielsweise die selbstansaugende Gartenpumpe, welche das Wasser aus kleinen Brunnen oder Regenzisternen zur Bewässerung des Gartens oder die Toilettenspülung transportieren.

Durch die deutlich steigenden Wasserpreise versuchen immer mehr Haus- und Gartenbesitzer, ihren Wasserbedarf durch vorhandene Ressourcen zu bewerkstelligen und dadurch die Kosten für Nutzwasser zu senken. Denn schließlich funktioniert die Toilettenspülung mit Regenwasser Brunnenwasser genauso gut wie mit dem kostbareren Trinkwasser. Die Vorteile dieser Wasserbeförderungsgeräte liegen also auf der Hand: Sie sind äußerst energiesparend, kostensenkend, geräuscharm, haben einen hohen Wirkungsgrad bei einer Saughöhe von bis zu 8 Metern.